Samstag, 30. August 2014

Holzkohle Produktion


Gestern haben wir neue Fotos gemacht.
Hier sind am fruehen Morgen die giftigen Gase auf der ganzen Farm verteilt.
Da arbeiten Menschen drin ohne Mundschutz und muessen das einatmen, da gibt es keine frische Luft.
 
 Man kann das schlecht fotografieren, aber die ganze Farm war zu mit Rauch/Gase.

 Hier arbeitet einer an einem Kiln.
 
 Das geht auch ueber die Strasse, hier die D2743
 

Freitag, 22. August 2014

Mopane werden geschlagen


Das sieht man auf der Fahrt nach Outjo, wenn man ueber die D 2752 faehrt, im Ugabtal.

Alle Mopane schon gefaellt und zur Holzkohle verarbeitet.





Hier produziert einer schon seit mind. 15 Jahren Holzkohle
 

Dienstag, 24. Juni 2014

Holzkohle Produktion in den Ugab Terassen


Hier sind einige neue Fotos von der Holzkohleherstellung in den Ugab Terassen. Jeder kann sehen was das fuer eine Umweltverschmutzung ist, aber keinen kuemmerts. Wenn man dadurch faehrt, bekommt man traenende Augen und Kopfschmerzen. Es werden Konferenzen wegen Umweltschutz veranstaltet, aber es betrifft oft nur Windhoek und Swakopmund. Wenn sich da eine Firma ansiedeln moechte, muessen sie eine Umweltstudie (EIA) vorlegen, aber Holzkohleproduzenten koennen machen was sie wollen, es ist ja weit weg von Windhoek. Da gibt es eine Farm auf der wurden 160 Tonnen Holzkohle gefunden, ohne Permit (Erlaubnis) produziert, aber nichts ist passiert. Der produziert fleissig weiter. Eine andere Farm produziert auf einer Flaeche die nicht im Permit steht, aber nichts passiert.
Ich hoffe wirklich das mal Touristen Leserbriefe darueber schreiben, wie die Landschaft ausgebeutet wird. Die reden sich immer raus und sagen das ist Entbuschung, aber nur die wenigsten Entbuschen, die meissten Entbaumen, die schlagen nur die grossen alten Mopanebaeume zum Geldverdienen und nichts sonst. Jeder kann im Internet nachlesen wie gefaehrlich der Rauch, bzw. unsichtbare Gase sind und die Arbeiter arbeiten ohne Schutz an den offenen Kilns und leben in einfachen Plastikhuetten, meist ueber Jahre im Sommer wie im Winter mit Ihren Familien. Auch die Nachbarn muessen den Rauch und die Gase einatmen ob man will oder nicht.
Hier in Namibia gibt ein Rauchergesetz, heist Schutz fuer Nichtraucher, aber keinen Schutz bei der viel gefaehrlicheren Holzkohleproduktion!












Sonntag, 23. Februar 2014

Holzkohle Produktion

Hier sind einige aktuelle Fotos von Holzkohle Produktion. 








Hier hat jemand eine Farm gekauft um sofort mit Holzkohle anzufangen, die ganze Farm und Nachbarn stehen unter Rauch.







Donnerstag, 8. August 2013

Umweltverschmutzung

Kommt man von Otjiwarongo aus nach Outjo, sieht man bereits kurz vor Outjo eine total vernebelte Landschaft. Das ist kein Wetterphänomen, wie gerne behauptet wird -dass ist der Einfluss der Holzkohleproduktion in diesem Gebiet.
Und fährt man weiter ueber die C 39 in Richtung Khorixas, wird das ganze Ausmass der Luftverschmutzung -auch über dem früher so reizvollen Ugabtal- erst richtig sichtbar. Und es kann durchaus auch passieren, dass dichter Holzkohlerauch über die vielbefahrene Touristenroute C 39 zieht.
Sichtbar wird die Luftverschmutzung so richtig, wenn die Temperaturen sinken, d.h. Morgens und am Nachmittag.
Es stimmt schon traurig, wenn man mit ansehen muss, wie die alten Mopanebäume zum Nutzen einer Handvoll Holzkohleproduzenten unkontrolliert geschlagen werden können.
Das früher immer wieder gebrauchte Argument, man würde entbuschen, stimmt natürlich nicht, denn die Dornbüsche bringen nur minderwertige Holzkohle, die dem Produzenten keinen Gewinn bringt.
Wir haben ein aktuelles Foto angehängt und empfehlen jedem Besucher, dass er sich von seiner gebuchten Unterkunft bestätigen lässt, dass man auf keinen Fall durch diese Luftverschmutzung, die durchaus mit dem z.B. in Deutschland bekannten Smog vergleichbar ist, beeinträchtigt wird.
Und eines muss man wissen: Allein in diesem Gebiet werden jährlich tausende Tonnen Holzkohle produziert und um eine Tonne Holzkohle zu produzieren, muss man ca. 5 Tonnen Holz abschlagen -eine ungeheure Verschwendung natürlicher Resourcen. Die Differenz von 4 Tonnen setzt sich zusammen aus vielen Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Methan usw. und vielen anderen, zum Teil stark krebserregenden Stoffen.
Also nochmals: Lassen Sie sich von Ihren Gastgebern insbesondere im Ugabtal bestätigen, dass Ihre Gesundheit nicht gefährdet ist!!!