Kommt man von Otjiwarongo aus nach Outjo, sieht man bereits kurz vor Outjo eine total vernebelte Landschaft. Das ist kein Wetterphänomen, wie gerne behauptet wird -dass ist der Einfluss der Holzkohleproduktion in diesem Gebiet.
Und fährt man weiter ueber die C 39 in Richtung Khorixas, wird das ganze Ausmass der Luftverschmutzung -auch über dem früher so reizvollen Ugabtal- erst richtig sichtbar. Und es kann durchaus auch passieren, dass dichter Holzkohlerauch über die vielbefahrene Touristenroute C 39 zieht.
Sichtbar wird die Luftverschmutzung so richtig, wenn die Temperaturen sinken, d.h. Morgens und am Nachmittag.
Es stimmt schon traurig, wenn man mit ansehen muss, wie die alten Mopanebäume zum Nutzen einer Handvoll Holzkohleproduzenten unkontrolliert geschlagen werden können.
Das früher immer wieder gebrauchte Argument, man würde entbuschen, stimmt natürlich nicht, denn die Dornbüsche bringen nur minderwertige Holzkohle, die dem Produzenten keinen Gewinn bringt.
Wir haben ein aktuelles Foto angehängt und empfehlen jedem Besucher, dass er sich von seiner gebuchten Unterkunft bestätigen lässt, dass man auf keinen Fall durch diese Luftverschmutzung, die durchaus mit dem z.B. in Deutschland bekannten Smog vergleichbar ist, beeinträchtigt wird.
Und eines muss man wissen: Allein in diesem Gebiet werden jährlich tausende Tonnen Holzkohle produziert und um eine Tonne Holzkohle zu produzieren, muss man ca. 5 Tonnen Holz abschlagen -eine ungeheure Verschwendung natürlicher Resourcen. Die Differenz von 4 Tonnen setzt sich zusammen aus vielen Treibhausgasen wie Kohlendioxid, Kohlenmonoxid, Methan usw. und vielen anderen, zum Teil stark krebserregenden Stoffen.
Also nochmals: Lassen Sie sich von Ihren Gastgebern insbesondere im Ugabtal bestätigen, dass Ihre Gesundheit nicht gefährdet ist!!!
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